Am 15.01.2005 um 23:50 Uhr, starteten wir in Frankfurt mit einer Maschine der Air Namibia zu einen über 9- stündigen Flug durch die Nacht.

Unsere Maschine hatte beim Start 1,5 Sunden Verspätung, da es eine Störung im Sauerstoff- Versorgungssystem gab.

Um so glücklicher waren wir, als wir am 16.01. um 10:00 Uhr Ortszeit (9:00 Uhr deutscher Zeit) sicher auf dem "Hosea Kutako Airport" östlich Windhoek's landeten.

Wir wurden mit etwa 25 Grad Celsius wärmstens aufgenommen.

Unser Autovermieter stand schon da mit meinem Namensschild. Unseren PKW hatten wir über den ADAC in Deutschland gebucht. Es war eine südafrikanische Autovermietung, die auch Namibia bedient, da in Südafrika  die Autoversicherung sehr viel billiger ist, als in Namibia selbst. (hohe Unfallgefahr auf den Pad- Strassen)

Seine Euro’s tauscht man am besten am Flughafen direkt in Namibianische Dollar um. Dabei muss man sich nicht wundern, wenn man auch südafrikanische Rand bekommt, da es faktisch keinen Unterschied macht und die beiden Währungen aneinander gekoppelt sind und beide als Zahlungsmittel voll anerkannt werden.

Auf der Fahrt zu unserer ersten Anlaufstelle, der Farm von Bernd und Rita Seefeldt, hatten wir dann auch unseren ersten Dreher auf der Pad- Straße D1535. Wir waren gewarnt. Das sollte uns nicht noch mal passieren. Diese Silversand – Farm der Seefeldt’s ist eine traditionelle Rinder- und Jagt-  Farm. Wir werden auf das herzlichste begrüßt, bewirtet und bekommen einen von den drei neu errichteten Bungalows als unser Quartier für die nächsten drei Tage. Tagsüber gehen wir auf Fotosafari, entweder mit dem Farm- Jeep, mit dem eigenen Auto oder zu Fuss. Das Land ist Steppen -Land mit Akazien- Bäumen, man kann kaum glauben dass hier Rinder satt werden. Die Farm hat einen ausgezeichneten Wildbestand, und so kommen wir auch zu den uns erhofften Schnappschüssen. Ganz in der Nähe, bei Omitara befindet sich ein Stausee. Der wird durch einen Trocken - Fluss gespeist, der direkt durch die Farm geht. Die meisten Flüsse in Namibia sind Trocken – Flüsse, wo man zwar die meiste Zeit kein Wasser sieht, aber in einigen Metern Tiefe das Wasser trotzdem immer noch fließt. Tagsüber und auch nachts haben wir eine angenehme Wärme. Um 19:30 Uhr geht die Sonne unter und um 20:00 Uhr ist es dann dunkel. Der Himmel ist bewölkt und die Farmer freuen sich auf den bevorstehenden Regen. Bevor es morgen Früh auf Reise geht, gibt es abends noch eine zünftige Grillparty mit Antilopenstaek's.    Siversand

Zurück zur Übersicht