Am 19.01.2005 geht es dann zuerst auf die B6 Richtung Windhoek und dann auf die B1 immer in Richtung Norden. Wir fahren über Okahandja, Otjiwarongo und Otavi. Der Liter Super 95 Oktan kostet 4 NAD ca. 0,50 Euro.

 Zwischendurch gibt es immer wiederkehrende Regenschauer. Hinter Otavi  in Richtung Tsumeb haben wir uns auf der kleinen Farm "zum Potjie" für eine Nacht angemeldet. Die Farm mit schönen Bungalows ist eine kleine Farm mit 50 Hektar, aber zu 90 Prozent Selbstversorger. Es wird ein liebevoll eingerichtetes Heimatmuseum unterhalten. Nach unserer Ankunft, saßen wir bei einem gemütlichen Kaffee auf der überdachten Terrasse der Anlage mit dem Hausherrn. Wir fanden es lustig, wie der Mann sprach. Er hatte genau die gleiche Aussprache wie der Sohn (25 Jahre jünger) der Seefeldt's auf der Silversand - Farm. Scheinbar hatten sie denselben Deutschlehrer und hatten auch deren Aussprache komplett übernommen. Es kam ein für uns fürchterlich heftiger Regenschauer, Unseren Hausherren hingegen ging sein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Für Ihn war es eine überaus große Freude, dass so viel Regen fiel. Das war gut für die Mais - Entwicklung.

Am Abend bereitete die Hausherrin uns noch ein festliches Abendmahl mit einem Termiten - Pilz zu. Diese Riesen Fruchtkörper schießen nach dem ersten Regen aus den Termiten - bauten und werden an den Straßenrändern von den meist schwarzen Kindern verkauft.
Das Essen hier war auch eine absolute Köstlichkeit.  Hier geht's zum Potjie

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